Das Ensemble Wieczorek wurde 1973 gegründet und stellte die Konzerttätigkeit und intensive Probenarbeit vor zehn Jahren ein. Zwei Landes- und ein Bundessieg sowie höchste Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben legen ein eindrucksvolles Zeugnis von der musikalischen und technischen Qualität des Ensembles ab, das in über 250 öffentlichen Auftritten die Zuhörer von der Vielseitigkeit des Instruments überzeugen konnte. 2001 wurde es in Innsbruck zum besten Akkordeon-Ensemble Österreichs gewählt.
Großartige Leistung, auch nach zehn Jahren Pause
Von dieser Qualität haben die Musiker auch trotz zehnjähriger Pause nichts eingebüßt. Nach einem intensiven, gemeinsamen Probenwochenende boten sie mit der „Ouverture in D“ von Rudolf Würthner, einem „Tango pour Pia Zolla“ von Gottfried Hummel, dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms oder dem „Walzer d-Moll“ von Dmitri Schostakowitsch ein Feuerwerk an hochkarätigen Stücken der Akkordeonliteratur, was sich in Standing Ovations beim Schlussapplaus niederschlug. Besonders erfreulich: Drei der Gründungsmitglieder saßen auch im Stadtsaal noch im Orchester: Bernhard Rotter, Rosalinde Steinberger und Monika Öhlknecht.
Mit dem Schrammeltrio ging es ins Tröpferlbad
Für das „In Memoriam-Konzert“ geigte das „Waldviertler Schrammeltrio“ in der Besetzung Roman Honauer (Geige), Hermann Binder (Kontragitarre, Gesang) und Friedrich König (er wurde vom Akkordeonensemble ausgeliehen und verstärkte das Team an der Wiener Knopfharmonika) auf. Humorvoll führte Helmut Hutter durch das Programm und sorgte auch mit den Liedern vom „Tröpferlbad“, vom „Ringelspiel“ oder als „schönster Mann von Wien“ für Stimmung.
Mit zwei Zugaben und einem „Sag beim Abschied, leise Servus“, dem sich auch das Publikum gesanglich anschloss, endete das Konzert in memorian an einem Mann, der das musikalische Leben der Stadt Waidhofen und der gesamten Region maßgeblich geprägt hat: Franz Wieczorek.













